Gutartige Prostatavergrößerung

Harninkontinenz – Botox-Behandlung der Harnblase

 

Die Botox-Behandlung der Harnblase, d. h. die Injektion von Botulinumtoxin Typ A in die Harnblase, ist eine moderne, minimalinvasive Behandlungsmethode für eine überaktive Blase und neurogene Miktionsstörungen, die plötzlichen Harndrang und Harninkontinenz wirksam reduziert. Der Eingriff besteht in der endoskopischen Injektion von Botox in die Blasenwand, wodurch übermäßige Muskelkontraktionen blockiert werden. Die Wirkung hält 6-12 Monate an, der Eingriff ist sicher und verbessert oft die Lebensqualität, wenn andere Therapien versagen.

Die Behandlungen werden von Dr. med. Marek Chlamtacz, FEBU, Facharzt für Urologie und Allgemeinchirurgie, durchgeführt.

Wir orientieren uns seit 2004 an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Was sind die Indikationen für eine BOTOX-Behandlung der Blase?

    • Wenn die medikamentöse Behandlung einer überaktiven Blase (Overactive Bladder, OAB) unwirksam ist.
    • Zur Behandlung von plötzlichem Harndrang und Harninkontinenz (Belastungs- und Dranginkontinenz).
    • Bei Patienten mit neurogenen Blasenfunktionsstörungen (z. B. nach Rückenmarksverletzungen).

Wie läuft eine BOTOX - Behandlung der Harnblase ab?

Für den Eingriff ist eine sterile Urinkultur erforderlich. Er wird unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt.

Dabei wird ein Zystoskop (ein dünnes Röhrchen mit einer Kamera) über die Harnröhre eingeführt, wodurch 20 bis 30 Injektionen präzise in den Blasenpressmuskel gesetzt werden können. Die Behandlung dauert nur etwa 15 Minuten.

Es handelt sich um einen sicheren, gut verträglichen Eingriff, obwohl leichte Nebenwirkungen auftreten können (z. B. Harnwegsinfektionen).

Der Eingriff erfordert keine Vollnarkose.

Welche Wirkung hat eine BOTOX - Behandlung der Harnblase?

    • Die Wirkung hält 6 bis 12 Monate an; danach kann die Behandlung wiederholt werden.
    • Reduziert Harndrang, Harndranghäufigkeit und Harninkontinenz und verbessert so die Lebensqualität.

Wie verläuft die Genesung nach einer BOTOX-Behandlung der Blase?

Der Patient kann in der Regel noch am selben Tag nach Hause gehen, oft ohne dass ein Dauerkatheter gelegt werden muss.

Zusammenfassung

Es handelt sich um ein sicheres, gut verträgliches Verfahren, obwohl leichte Nebenwirkungen (z. B. Harnwegsinfektionen) auftreten können.

Blasen-Botox ist eine wirksame, minimalinvasive Alternative zur Behandlung von Harninkontinenz, die durch die Blockade der für die Kontraktionen der Blasenmuskulatur verantwortlichen Nervenimpulse wirkt.

Was kostet die Behandlung?

ab 1200 Euro
Eingriff, Narkose, Aufenhalt, Patiententransport Berlin-Dr.Chlamtacz Klinik-Berlin  

Informieren Sie sich jetzt!
Hier geht es zur Terminbuchung

Während der Behandlung wird der in die Harnröhre eingeführte Katheter gekühlt. Die spezielle Konstruktion des Katheters erlaubt in Kombination mit den genannten Neuerungen auch die Behandlung von Prostatapatienten mit großer und sehr großer Prostata, bei denen bisher ausschließlich operative Eingriffe möglich waren

Die neue Behandlungsmethode kann auch bei ausgebildetem Mittellappen durchgeführt werden. Studien zeigen, dass 85 Prozent der Patienten mit Dauerkatheter nach einmaliger Behandlung dauerhaft katheterfrei sind. Die Behandlung kann sogar in Lokalanästhesie der Prostata durchgeführt werden und eignet sich deshalb auch für Patienten, bei denen aufgrund internistischer Vorerkrankungen eine Prostata-Operation zu riskant ist.