DVP Laser-Vaporisation der Prostata
DVP (Diode Laser Vaporization of the Prostate) – Laser-Vaporisation der Prostata mit dem Biolitec-Diodenlaser (980 nm).
Es ist ein endoskopischer Eingriff, bei dem überschüssiges Gewebe der Prostata mittels Laser verdampft wird, ohne dass ein Schnitt an der Körperoberfläche erforderlich ist.
Die nach der Vaporisation verbleibenden Prostatareste müssen nicht mechanisch über die Harnröhre entfernt werden. Sie werden bereits während des Eingriffs aus der Harnblase ausgespült.
Der Eingriff wird unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie über die Harnröhre mit Hilfe eines Resektoskops durchgeführt, das mit einem Laser und einer Kamera ausgestattet ist, was eine präzise Durchführung der Operation ermöglicht.
Nach dem Eingriff verbleibt der Patient einen Tag in der Klinik. Der Katheter wird meist am zweiten Tag nach dem Eingriff entfernt oder gar nicht erst gelegt.
Der Eingriff kann bei Patienten durchgeführt werden, die Antikoagulanzien einnehmen.

Für den Eingriff der DVP-Laservaporisation der Prostata ist ein Voruntersuchungstermin erforderlich.
Bei dieser Methode ist es möglich, Gewebe für eine histopathologische Untersuchung zu entnehmen.
Dr. med. Chlamtacz Marek, FEBU, führt in unserer Klinik seit 2007 DVP-Laservaporisationen der Prostata durch. Er verfügt über die größte Erfahrung in Polen bei der Durchführung dieser Eingriffe, von denen er bereits über 3500 durchgeführt hat.
Seit 2004 orientieren wir uns an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Preis: individuell vereinbart, abhängig von der Größe der Prostata, ab 10.000 PLN.
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP bei Blasenentzündung |
ab 15.000 PLN |
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP bis 60 ml |
ab 10 000 PLN |
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP 60 – 100 ml |
ab 13 000 PLN |
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP 100 – 120 ml |
ab 15 000 PLN |
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP 120 – 150 ml |
ab 18 000 PLN |
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HoLEP oder DioLEP oder BipoLEP oder DVP über 150 ml |
ab 20 000 PLN |
Die einzelnen Preise für jede Behandlung und andere medizinische Verfahren addieren sich.
Achtung! Die Preisliste stellt kein kommerzielles Angebot im Sinne von Art. 66 Abs. 1 des [poln.] Zivilgesetzbuches dar.
Der Preis gilt für die Durchführung des Eingriffs und nicht für die Heilung der jeweiligen Erkrankung.
Laserbehandlung der Prostata mittels DVP-Vaporisation
Die DVP-Laservaporisation der Prostata ist eine moderne, minimalinvasive Behandlungsmethode für die gutartige Prostatahyperplasie, die insbesondere bei Patienten mit Kontraindikationen für klassische chirurgische Verfahren und bei Patienten, die Antikoagulanzien einnehmen, angezeigt ist. Sie zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit, minimalen Blutverlust und eine schnelle Genesung aus.
Indikationen für die Laserbehandlung der Prostata nach der DVP-Methode
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- Gutartige Vergrößerung der Prostata jeglichen Ausmaßes.
- Beschwerden im Bereich der unteren Harnwege, die das Wasserlassen erschweren.
- Auch für Patienten, die dauerhaft Antikoagulanzien einnehmen.
Ablauf der Laseroperation der Prostata nach der DVP-Methode
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- Der Patient erhält eine Vollnarkose.
- Durch die Harnröhre wird ein Resektoskop mit Laser und Kamera eingeführt.
- Der Laser erhitzt das Prostatagewebe auf Siedetemperatur, wodurch es verdampft (Vaporisation).
- Nach dem Eingriff verbleibt ein Katheter in der Blase, um die Spülung und den Abfluss des Urins zu ermöglichen; er wird in der Regel nach 1–2 Tagen entfernt, manchmal wird jedoch gar kein Katheter gelegt.
Die Wirksamkeit der DVP-Methode bei der Behandlung der Prostata
Die Laser-Vaporisation verursacht nur minimalen Blutverlust, was einen großen Vorteil gegenüber der TURP (transurethralen Resektion der Prostata) darstellt, die invasiver ist und mit einem höheren Blutungsrisiko verbunden ist. Der Eingriff ist weniger invasiv, mit einem geringeren Komplikationsrisiko und einer schnelleren Rückkehr zur beruflichen und sexuellen Aktivität (Erektionsstörungen treten selten auf, ca. 1 %).
Genesung nach einer Laserbehandlung der Prostata mit der DVP-Methode
Der Patient verbleibt meistens einen Tag nach dem Eingriff in der Klinik oder wird oft nach zwei Stunden entlassen. Der Katheter wird in der Regel am zweiten Tag entfernt oder gar nicht erst gelegt. Die Rückkehr zu normalen Aktivitäten erfolgt schnell, und das Risiko von Komplikationen ist gering. Nach dem Eingriff wird empfohlen, sich überwachen zu lassen und die Anweisungen des Arztes zu befolgen, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern und die Heilung zu unterstützen.